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Heimat bist du großer Söhne und Töchter. BMUKK-Infokampagne startet
Bewusstseins- und Info-Kampagne für die Bildungsreform. Im Mittelpunkt die Kinder und ihre Talente.
Die Bedeutung der Bildung für jedeN einzelneN und die Notwendigkeit einer Bildungsreform soll die Kampagne "Heimat bist du großer Söhne und Töchter. Bildungsreform für Österreich" nach den Worten von BM Schmied in das Bewusstsein der ÖsterreicherInnen versenken. Zugleich hofft Schmied mit der Kampagne auf Rückendeckung in der Bevölkerung für die Reform und zweifellos auch gegen den konservativen Koalitionspartner. Auch wenn sie das bei der Präsentation der Kampagne im Wiener Amerlinggymnasium abstreitet.
Prominente Unterstützung
Um die Öffentlichkeit zu erreichen, setzt das BMUKK auf prominente Unterstützung. Christina Stürmer steuert eine neue Version der Bundeshymne bei, in der endlich auch einmal die "großen Töchter" vorkommen, und eine Reihe von Prominenten stiftete ihre Kinderphotos für den TV-Spot. Die Printkampagne startet morgen, Dienstag, 20. Jänner 2010, die TV-Spots und der Internetauftritt einen Tag später am Mittwoch.
Talente fordern und fördern
"Talente fordern und fördern", steht als zentrales Motto im Mittelpunkt der BMUKK-Kampagne. Anschaulich gemacht wird das im 35 Sekunden langen TV-Spot durch eine Abfolge von Kindheitsbildern von Mozart bis Jukic und von Kaufmann bis Kreisky, die übergangslos in eine Photofolge heutiger Schulkinder übergeht, den Talenten der Zukunft.
"Wir wollen die beste Bildung für unsere Kinder und unsere Heimat", betont BM Schmied und das gehe nur, wenn die öffentliche Stimmung für das Bildungsthema bewegt werde. Bei den LehrerInnen sei viel Kraft und Motivation da, das erlebe sie derzeit auf ihrer Bildungsrundreise durch Österreich.
Schulterschluss statt Parteimanöver
Ganz gewiss gehe es ihr um die Suche nach dem Gemeinsamen, dem Schulterschluss für die Bildung und nicht um Parteimanöver, erklärt sie auf die Frage eines Journalisten, ob die Kampagne Druck auf den Koalitionspartner machen solle und warum denn drei SPÖ-Politiker (Kreisky, Fischer, Ederer) und keiner von der ÖVP im Spot zu sehen seien. (Im Übrigen und zur Klarstellung: Maria Schaumayer und Andrea Treichl, beide ÖVP, finden ihre Kinderphotos im Spot veröffentlicht. Anm. die Red.). Sie sei froh, dass sich die ÖVP bewegt habe und Außenminister Spindelegger die NMS gar nicht mehr so schlecht finde. Da sei Gemeinsamkeit da.
Jeder kann was und darum geht's!
Um was es wirklich gehen sollte, fasst dann Christina Stürmer zusammen, als ein Journalist sie fragt, warum sie die Kampagne unterstütze: "Weil ich finde, dass jeder was kann. Bildung ist wichtig, weil: Mit Nix in der Hand, wird man zu nix kommen!"
Zur Bildungsreformhomepage: www.diebildungsreform.at
Zum Ansehen des TV-Spots: http://www.diebildungsreform.at/tv-spot.html
Zum Anhören der Bundeshymne in Christina Stürmers Version: http://www.diebildungsreform.at/downloads.html
